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Die Geschichten zu den
einzelnen Umbauphasen
kannst Du hier nachlesen.
Auf dieser Seite werden Materialtests an kleinen, nicht mehr ganz so unschuldigen Chrischans durchgeführt. Im härtesten Selbsttest habe
ich verschiedenste Produkte direkt an mir & meinem Schatzi, nein nicht die, die andere ausprobiert & meine Urteile ganz unverschönt hier zu
äääähhh....  "Papier" gebracht. Es war manchmal nicht leicht, doch ein Mann wie ich, der sich der Erhaltung der Schönheit & Fahrtüchtigkeit
seiner Maschine verschrieben hat, der ist sich für nichts zu schade.
Falls sich eine, bei meinen kritischen Tests an Mensch & Maschine, gut davon gekommene, wohlhabende Firma jetzt angesprochen fühlen mich
für meine jahrelangen & nervenzehrenden Versuche fürstlich zu entlohnen, meine Kontonummer gibt's auf Anfrage ;-)
Batterieladegerät Saito Procharger
Ich habe mir endlich mal gedacht, tuste der Umwelt & deinem kleinen Geldsäckchen mal was Gutes & kümmerst dich darum, dass deine
Batterie diesen Winter mal nicht hops geht. Gesagt getan, ich habe mir den (kriege ich mal ein paar Gummipunkte von Louis?) Saito Procharger
in der einfachen Ausführung geholt. Gibt's beim Louis jetzt für 39,95€. ist kinderleicht zu bedienen (Gebrauchsanleitung sofort wegwerfen!)
& hat alles, was so ein Ladegerät können muss. laden, entladen, pflegen, testen, erhalten. einziges Manko, das Teil will nich in' Keller laufen &
Bier holen. SCHLAMPE! Ansonsten alles kein Problem. Habe meine Batterie ausgebaut, angeklemmt, & seitdem leuchtet das Ding mal im
Pflegemodus, mal im Erhaltungsmodus. Der Batterie scheint's zu gefallen ,denn  sie sieht total entspannt aus. Ob das Teil sein Geld wert ist,
werde ich im Frühjahr sehen.
so long...
Bremsenentlüfter Mighty Vac
Wenn einige von Euch das Wort Vakuum-Pumpe hören, kriegen sie rote Köpfe & denken an ihre schmuddeligen Bettgeschichten. FERKEL! Bei
mir ist das natürlich anders. Meiner einer denkt nur & ausschließlich an Schatzi... nein, nicht die! die andere mit dem schwarzen Blech. So,
zurück zum Thema. Da es mir zu doof war nach den ganzen Basteleien ständig wieder die Bremsen machen zu lassen, habe ich irgendwann den
ollen Mighty-Vac-Bremsen-Dings-Bums von Louis gekauft & ich muss sagen, es hat sich gelohnt. Das Teil hat um die 49,95 € gekostet & wurde
schon mehrfach von mir erfolgreich benutzt. Wenn man überlegt was so ein Bremsenservice beim Händler kostet, verbunden mit dem Problem,
die ungebremste Schleuder Beulenfrei zu ihm zu bekommen, ist das Teil mind. nach der 2. Anwendung bezahlt. Die Handhabung ist denkbar
einfach & mit ein wenig Übung wird man schnell zum Bremsenservicefachangestellten. Und sind wir mal ehrlich, die Handhabung so einer
Vakuumpumpe ist uns Männern doch quasi mit in die Wiege gelegt worden.
PS: hoffentlich habe ich jetzt nicht unfreiwillig eine Kamikaze-Staffel gegründet. Also bitte denkt dran: Die Bremse ist DAS wichtigste Teil
am Mopped & an ihrer Bremskraft hängt Euer Arsch, also ist immer mit der nötigen Vorsicht an dieses Thema zu gehen!
Saubermänner
Wer öfter mal den Feudel schwingt, um sein Schatzi, ne, das andere, auf Hochglanz zu schrubben, der stößt oft schnell auf kleine garstige,
hartnäckige Verschmutzungen. Wenn selbst Kuschelweich versagt, weil z.B. das Kettenfett wie Affenscheiße an der Schwinge bappt, helfen
nur noch schwerere Geschütze. Hier habe ich gleich 2 Wundermittel in meinem "Waffenarsenal". Zum einen den Cleaner von Loctite, saugeiles
Zeug, dass Fette, Öle & hartnäckigste Verschmutzungen löst & im Nu verschwinden lässt. Stinkt wie die Pest, schmeckt komisch & ist in
Verbindung mit Lack eher nicht so empfehlenswert.
Zum 2. wäre da der 1A Montagereiniger von Würth. Ebenso effektiv wie der oben erwähnte Cleaner, aber nicht so aggressiv. Mit ihm kann man
auch die Kette astrein reinigen, ohne dass die empfindlichen O-Ringe der selbigen als schmadderige Substanz zwischen den Kettengliedern 
raussuppen. Lacke bleiben / blieben bisher unversehrt & man hat fast das Gefühl eine Deo zu benutzen, was so viel heißt wie: duftet lecker,
schmeckt aber ebenso scheiße wie der Cleaner. BÄH! Der Sparfuchs wird sich wohl für den Montagereiniger entscheiden, da er 100ml mehr
Inhalt pro Sprühdöschen hat & dabei nur die Hälfte des Cleaners kostet. Na, das ist doch was, oder is das nix?
Politieren ;-)
Nachdem ich jetzt also literweise die "groben" Reiniger gegen Schmuddel & Schmaddel an meinem Schatzi eingesetzt habe, kommen wir nun zu
den Feinarbeiten. Fliegen & klebrige Käfer vom Chrom zu waschen reicht nicht aus. Der glänzende Überzug möchte, dass man ihn lieb hat &
regelmäßig aufpoliert. Macht man das nicht, setzen Insekten, Staub & Witterung dem teuren Zeugs so stark zu, dass er Blasen schlägt &
anschließend vom Mopped hüpft. Is ja auch doof, aber zum Glück hat die Industrie auch hier viele Helferlein für den versierten Chrompfleger.
Nur kurz erwähnen möchte ich Never Dull. Meine Meinung zu dem Zeug ist folgende, schmiert mehr, als dass es ordentlich poliert, riecht
fürchterlich & schmeckt ganz komisch. Außerdem bleiben die alten Fusseln von der Polierwatte überall hängen. Das Ergebnis ist auch nicht toll
& bei schwereren Fällen, also z.B. angelaufene Aluteile, versagt das Zeug ähnlich kläglich wie ein Nilpferd beim Versuch zu fliegen.
Mein absoluter Favorit ist Autosol. Zwar muss man den Lappen selber beisteuern, doch ist es das Ergebnis allemal wert. Auch besagte schwere
Fälle sind im Nu aufgearbeitet & strahlen wie ein geölter Schniedel in der Sonne. Das Zeug kommt aus der Tube & ist mit etwas gröberen
Schleifkörnen vermengt, als obiges Konkurrenzprodukt. Man kann es vom allerfeinsten dosieren & hat neben einem festen Platz in meinem
Pflegemittelfürsmoppedregal auch einen kleinen warmen Platz in meinem Schrauberherzen gefunden.
 
Ölfilterkrallen & Co.
Na da habe ich gleich zweimal in eine kleines Scheißefässchen gefasst. Zum einen habe ich mir mal so eine Metallkralle zum Lösen von Ölfiltern
gekauft. Mag beim Auto wunderbar funktionieren, bei Schatzi, ne, das andere, nicht. Erstens hat meine Shadow anscheinen ne ganz
außergewöhnliche Anatomie, was im Klartext heißt, das Teil krich ich nich rübber... also über den Ölfilter. Das geht nur, wenn der Motor
ausgebaut ist & selbst dann hat man immer noch das Problem, dass die Kralle nicht weit genug zu geht. SCHEIßTEIL!
Nächstes Mittel meiner Wahl war so ein Haken-Schlüssel-Dingenskirchen. Sieht aus, als hätte Edward mit den Scherenhänden sein Werkzeug
liegen lassen, aber wirkt für die Aufgabe des Ölfilterlösenes als bestens geeignet. PUSTEKUCHEN! Dass das Teil auch nicht sooo toll unters
Mopped passt & das Handling erschwert sein wird, habe ich schon einkalkuliert. Also habe ich Schatzi, nein, die andere, leicht aufgebockt, um
besser fummeln zu können. Als ich endlich auf meinem kalten Werkstattfußboden liege & mit dem Haken-Schlüssel-Dingenskirchen
fachmännisch am machen bin, stelle ich fest. Die sau geht nicht weit genug zu. ARSCHLOCH! Wieder 5,50 € fürn Ölfilterdingens ausgegeben,
den ich nur fürs Auto nutzen kann. Macht ja nix, vielleicht geht die Metallkralle ja mal kaputt & dann bin ich wieder ganz weit vorn!
Und nu? Der scheiß Ölfilter sitzt immer noch fest wie ein Knutschfleck. Also auf zu Praktiker & mal schauen, was die so für Wunderwaffen
anbieten. Na sicher, nen Gummigurtschlüssel für 3,95€. Gesehen, für gut befunden & gekauft. Glaubt es oder nicht, mir liefen Freudentränen
in Sturzbächen die Wangen herunter, als ich endlich den alten Ölfilter in meinen schmuddeligen Griffeln hielt. Die Saison war gerettet!
Ölig & Co.
Für schmierige Angelegenheiten gibt's in den zivilisierten Kulturen dieser Erde ca. 60 Mrd. Hersteller... also ca. Vielleicht auch ein, oder zwei
weniger... wen juckt's ?! Also absoluter Alleskönner & damit mein Lieblingsöl ist Ballistol. Das Zeug ist quasi die Wucht in Tüten & eigentlich
für alles zu gebrauchen. Türschlösser (schützt auch gegen Vereisen), Armaturen, Hebel, Bowdenzüge usw. Das Beste zum Schluss, das Zeug ist
sogar zur Pflege von Leder & Fell bestens geeignet. Meine Lederjäckchen werden 1-2mal im Jahr damit massiert & danach sind sie wieder wie
neu & das Leder wird ganz geschmeidig. Wie gesagt, das mit dem Leder habe ich schon oft erfolgreich praktiziert, das mit dem Fell noch nicht.
Vielleicht sollte ich das mal auf meine hinkende Mietzekatze sprühen. Vielleicht mag sie es ja. Ach ja, apropos mögen, den Geruchs- &
Geschmackstest habe ich beinahe vergessen. Also der Geruch ist nicht wirklich schön, außerdem gibt's bei exzessiver Anwendung
Lungenbumsen. Schmecken tut's auch scheiße, obwohl es Tatsache einige alte Schlosser gibt, die täglich ein Schnapsglas davon trinken... naja,
wenn's schön macht. Zumindest scheint man davon nicht zu sterben & das ist ja schonmal ein Qualitätsnachweis. Das Zeug gibt's bei jedem gut
sortierten Baumarkt, oder Eisenwarenfritzen, sowie  im KFZ- Zubehör, oder beim Örtlichen Schrotflintenfachhandel.
Kommen wir zur (nicht wirklichen) Konkurrenz. Berühmtestes Pendant zum Ballistol ist wohl WD40. Ist nicht so leistungsstark, riecht anders &
schmeckt genauso beschissen. ich find's nicht wirklich gut & deshalb ist das Zeug einer zweiten Dose Ballistol gewichen.
Dann habe ich noch ein Feinöl von Hebro mit "höchstem Reinheitsgrad" gehabt. Lächerlich, das Zeug taugt nur zum Werkzeuge einsprühen,
damit sie in der Garage nicht rosten. Zum schmieren ist das Zeug nicht zu gebrauchen, denn ist einfach zu dünnflüssig. Ergo, es hält 
überhaupt nicht auf den zu schmierenden Teilen. VERSAGERÖL!
Lästige Dichtungsreste entfernen...
Kurz nachdem ich meine Maschine gekauft hatte, folgte das Zerlegen. Unter anderem mussten auch  Kupplungs- & Limadeckel demontiert
werden. Die Deckel selbst waren kein Problem, eher schon die fest angebappte Papierdichtung. Dieses störrische Mistding teile sich in der
Mitte wie billiges Klopapier & klebte mit einer Eifrigkeit an Motorgehäuse & Deckel, dass das schon fast ans Unmögliche grenzte. Mit
Einweichen & rubbeln hat das mal garnicht funktioniert. Auch Kratzen mit dem Cuttermesser hat nicht wirklich toll hingehauen. Was nun? Ganz
klar, die Fa. Weicon stellt u.a. ein Produkt her, dass sich Dicht- & Klebstofflöser nennt. Diese Gebräu ist genau das Richtige für diesen
kniffligen Fall. Also fix bestellt & ausprobiert. Mhhh... vorsichtig sprühte ich den transparenten, fast geruchlosen & dünnflüssigen
Zaubertrank auf die Restpapierdichtung & stellte mit großer Freude fest, dass schon Sekunden nach dem Zusammentreffen dieses Mittels mit
der störrischen Dichtung der Sieg mein sein würde. Die Dichtungsreste sogen sich mit dem Dichtungslöser voll, quollen auf & ließen sich mit
einem zarten Hauch wegpusten. PERFEKT!  Kurz darauf merkte ich, dass ich bei dem verschwenderischen Umgang mit meinem neuen
Lieblingsdichtungsentferner auch den Rahmen angesprüht hatte. Ähnlich wie die Dichtungsreste, kräuselte sich der Lack lustig mit dem
schäumenden Dichtungslöser & als ich dann den Lappen ansetzte, um alles wegzuwischen sah ich, dass der Rahmen an dieser Stelle
rückstandsfrei von Lack, Klarlack & Grundierung befreit war. UUUii, was für ein Teufelszeug. Den Geschmackstest habe ich anschließend
übrigens unter Protest verweigert.
Mein Fazit: Weicon Dicht- & Klebstoffentferner ist DIE Lösung für hartnäckige Dichtungsreste, aber man muss ungemein darauf achten, was
man alles damit einsprüht.
Männerwerkzeuge....
Ganz besonders lieb habe ich meinen Werkzeugsatz, der mir die ganzen Basteleien an Schatzi erst ermöglicht & ebensoviel erleichtert. Bevor
ich jetzt aber anfange meinen Hammer, meine Splinttreiber & das ganze Zeug zu loben & zu huldigen, beschränke ich mich auf die wichtigsten
Utensilien, die sich so in der Werkbank munter tummeln.
Zum einen ist da mein Schraubendrehersatz, der von ganz besonderer Qualität ist. Er ist von der Firma Wera & die einzelnen
Schraubendrehen sind mit gehärteten Spitzen, ergonomisch Griffen, Schlüsselflächen zum Nachsetzen & Schlagkappen ausgestattet. Die
Dinger halten brutalste Einsätze an jeder Schrauberfront aus & sind für einen fairen Preis zu haben. Auf der Arbeit & in meiner Garage habe
ich diesen Satz schon seit Jahren im Einsatz & ich bin von der Qualität vollstens überzeugt.
Das nächste, auch wichtige Werkzeug ist mein Inbusschlüsselsatz von der Firma Wiha. Wie auch auf der Arbeit benutze ich die lange
Ausführung mit Kugel im Satz von 1,5-10mm. Kurzum, auch hier ist die Qualität einfach saugeil.   
Sowieso muss man einen Ratschenschlüsselsatz, oder kurz auch Knarrenkasten haben. Also mindestens einen. Da habe ich wieder durch die
Arbeit den 42- teiligen  Knarrenkasten von Projahn für mich entdeckt. In dem kleinen Kunststoffköfferchen sind u.a. ein Handgriff, diverse
Bits, Nüsse von 3,5-14mm, verschiedene Verlängerungen & natürlich eine 1/4" Ratsche enthalten. Das ganze kostet unter vierzig Euro & ist
meiner Meinung nach das eigene Gewicht in Gold wert. Das Dingens ist auch ideal für unterwegs, denn es passt in jede Kleine Lücke im
Rucksack, oder Gepäcktäschchen. Sahnehäubchen ist übrigens die lebenslange Garantie! Und wer schon mal nen Knarrenkasten von z.B. Hazett
in der Hand gehabt hat, sieht im Vergleich sofort, dass der Projahn-Satz sogar noch einen draufsetzt. Hab dich lieb mein kleiner
Knarrenkasten :-)
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